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Beim Auto ist das wohl wichtigste Element der Motor. Er garantiert das Vorwärtskommen, bildet das Herzstück des Wagens und bestimmt, wie schnell man ans Ziel kommt, und wie viel Treibstoff man benötigt. Gleichzeitig sind Motoren aber auch je nach Auto unterschiedlich, lassen sich allerdings in einige Kategorien einteilen. So gibt es etwa den Benzinmotor, den Dieselmotor und den Wankelmotor. Neben diesen bereits länger etablierten Motoren gibt es etwa noch den Hybridmotor und den reinen Elektromotor, die allerdings erst seit wenigen Jahren am Markt vertreten sind, und aufgrund der mangelnden Effizienz noch nicht beim Mittelstand der Gesellschaft angekommen sind.

Der Benzinmotor

Diese Form von Motor arbeitet auf Viertel- oder Zweitaktprinzip, wird dem Namen nach mit Benzin betrieben und wird auch Ottomotor genannt (nach Nicolaus August Otto, dem Miterfinder des Viertaktmotors). Der Benzinmotor ist anders als der Dieselmotor nicht selbstzündend, er wird durch Zündkerzen entzündet. Eines der grössten Vorteile gegenüber dem Dieselmotor ist, dass die Produktionskosten wesentlich niedriger sind. Gleichzeitig ist allerdings auch der Schadstoff niedriger und das Leistungsgewicht (Verhältnis Gewicht und Antriebsenergie) ist besser. Die Lärmbelästigung durch den Motor soll ebenfalls geringer sein.

Der Dieselmotor

Dieselmotoren werden in unserer Gesellschaft und von den meisten Regierungen in Europa weitaus eher begrüsst, als Ottomotoren. Der Grund soll die höhere Effizienz sein, die wiederum die Umwelt entlasten soll. Aus diesem Grund kann man vor allem in Mitteleuropa bei den sonst so stark versteuerten Autos mit steuerlichen Nachlassen rechnen. Diese Art von Motoren verbrauchen allerdings nicht nur weniger Treibstoff pro Kilometer, sondern sind auch weitaus weniger kostspielig bei den laufenden Kosten, da der Dieselpreis signifikant niedriger ist als der für Benzin.

Der Wankelmotor

Diese Form von Motor wird auch Rotationskolbenmotor genannt, es handelt sich um eine Form von Motor, bei der die Rotationsenergie nicht durch den Hubraum geleitet wird, sondern direkt in eine Drehbewegung umgewandelt wird. Der Motor wurde nach seinem Erfinder Felix Wankel benannt. Der Motor an sich ist zuverlässiger, da er aus weniger Teilen besteht als Diesel- und Benzinmotoren. Er läuft weitaus ruhiger als andere Arten von Motoren und vibriert nicht. Er kommt mit alternativen Kraftstoffen wie Biosprit, etc. besser zurecht und verfügt über ein besseres Beschleunigungsvermögen. Allerdings ist die Herstellung des Motors weitaus umständlicher und damit kostspieliger, abgesehen davon verbraucht der Motor weitaus mehr Öl (0,5-1 Liter für 1000 km) und hat auch einen höheren Treibstoffverbrauch, da bei der Verbrennung wesentlich mehr Wärme entsteht als bei anderen Motorenarten.

Der Elektro- und Hybridmotor

Beim Elektromotor wird dem Namen nach Elektrizität in mechanische Energie umgewandelt, die das Auto antreibt. Diese elektrische Energie wird aus einer Batterie gespeist, die in der Regel circa 40-50 Kilometer oder weniger lang hält. Der Vorteil des Elektromotors bei Autos ist die Umweltfreundlichkeit (keine Schadstoffemission), gleichzeitig ist das Auto aber auch enorm leise.

Hybridmotoren sind in der Lage zwischen Elektro- und Benzin- oder Dieselmotor zu wechseln, um in der Regel bei kurzen Strecken umweltfreundlich ohne Schadstoffausstoss fahren zu können. Der Vorteil dieser Form von Motoren ist, das Langstrecken kein Problem sind, gleichzeitig können kurze Strecken im Alltag sehr umweltbewusst und emissionsfrei bewältigt werden. Sowohl Elektro- als auch Hybridmotoren werden gefördert und weniger stark besteuert als z.B. Fahrzeuge mit Dieselmotoren.

Jede Form von Motor hat Vor- und Nachteile, die bei unterschiedlichen Situationen und Umgebungen unterschiedlich gut ankommen. Unabhängig von der Art benötigt jeder Verbrennungsmotor technische Zusätze und Pflege, um reibungslos funktionieren zu können. Zusatzteile sowie Ersatzteile für den Motor finden Sie hier.

Automotoren: Die verschiedenen Arten, die wichtigsten Unterschiede
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