Funksteckdosen Test„Energie sparen? Ich habe meinen Fernseher im Stand-by-Modus.“ Das ist ein guter Anfang, aber wussten Sie, dass Fernseher auch im Stand-by-Modus noch relativ viel Strom verbrauchen?

Durch Funksteckdosen kann man den Energieverbrauch eines Geräts, das man gerade nicht benutzt, eben bis null reduzieren.

Funksteckdosen sind Steckdosenaufsätze, worauf verschiedene elektrische Geräte passen, wie Lampen, TV, Stereoanlage, usw. Eine Fernbedienung sorgt dafür, dass die Stromzufuhr des Geräts ein- oder abgeschaltet werden kann.

Praktisch alle Geräte, die mit Netzstrom betrieben werden, können an eine Funksteckdose angeschlossen werden. Am häufigsten werden sie benutzt als Funklichtschalter, denn man kann mit einem Druck auf der Taste die komplette Beleuchtung gleichzeitig ausschalten.

Auch Haushaltsgeräte, die schwer erreichbar sind, wie Fernseher, Stereoanlangen oder Generatoren können so leicht bedient werden. Es gibt auch Modelle für den Aussenbereich, die einwandfrei an eine Aussensteckdose angeschlossen werden können.

Die meisten Funksteckdosen werden mit einer Fernbedienung geliefert. Weil der Sender meistens nur eine begrenzte Reichweite hat, gibt es auch Modelle, die sich vom Computer über WLAN bedienen lassen.

Wer jedoch gerne in Urlaub geht, möchtet z. B. seine Lichtschalter und Rollläden von unterwegs funksteuern. Dazu kann man sich für ein Modell aus einer höheren Preisklasse entscheiden (ja, diese Gerät sind nicht nur bei ALDI erhältlich), das sich auch über das Mobiltelefon bedienen lässt.

Es gibt auch Funksteckdosen, die bereits über einen Funkempfänger verfügen. Diese sogenannte Unterputz-Steckdosen können so in eine Wandsteckdose eingebaut werden. Je nach Hersteller und Modell variiert der Preis einer Funksteckdose zwischen 25 und 100 Euro.

Wichtig ist, dass man eine Fernbedienung mit einer ausreichenden Reichweite wählt. Eine maximale Reichweite von 20 Metern reicht meistens nicht, denn Hindernisse, wie Wände oder Decken, vermindern diese Distanz. Deswegen ist eine Reichweite von 35 bis 50 Metern zu empfehlen, um auch in einem grösseren Haus die Funksteckdosen in jedem Raum steuern zu können.

Bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet, muss man auch ausrechnen, wie viele Geräte man anschliessen möchte. Jede Funksteckdose hat nämlich eine bestimmte Schaltleistung: die maximale Leistung aller angeschlossenen elektrischen Geräte. Meistens genügt ein Modell mit einer Schaltleistung von 1000 bis 2000 Watt.

Obwohl Funksteckdosen sehr energiesparend sind, ist es wissenswert, dass sie selber auch Strom verbrauchen.

Das ist zwar sehr wenig, und deutlich viel weniger als ein Gerät in Stand-by-Modus, ist aber ein achtenswerter Punkt. Obwohl es einige Modelle gibt, die mehr verbrauchen, ist ein Stromverbrauch von 0,5 Watt und weniger empfehlenswert.

Wenn das angeschlossene Gerät angeschlossen ist, geht die Funksteckdose in den Stand-by-Modus. Der Verbrauch in diesem Zustand sollte nicht mehr als 1 Watt betragen. Wenn die Informationen zu diesem Stand eines Modells nicht vorhanden sind, sollte man sich das Modell besser nicht anschaffen.

Wenn der genaue Stromverbrauch einer bestimmten Funksteckdose nicht bekannt ist, kann man sie einfach selber nachmessen. Dazu braucht man ein Energiemessgerät, das man zwischen die Steckdose und die Funksteckdose steckt. Das Energiemessgerät zeigt dann sofort den Stromverbrauch an.
Bei einem Stromausfall bleibt die Programmierung einer Funksteckdose gespeichert, und alles bleibt wie zuvor. Nur in Ausnahmefälle kann es mal passieren, dass die Einstellungen verschwinden. Dann muss man sie von vorne programmieren, aber das ist normalerweise sehr schnell wieder erledigt.

Alle Vorteile zusammengefasst: Funksteckdosen sind perfekt geeignet um Strom zu sparen, es gibt verschiedene Modelle je nach Bedarf, vor allem für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind sie sehr sinnvoll, und obwohl kleinere Störungen möglich sind, ist das Installieren und Einstellen in der Regel sehr einfach.

Funksteckdosen: Energie sparen leicht gemacht?

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