hauswasserwerk test 2018Mit einem Hauswasserwerk lässt sich viel Geld einsparen. Doch was sind Hauswasserwerke überhaupt und wie funktionieren sie?

Wie Hauswasserwerke funktionieren

Ein Hauswasserwerk funktioniert im Zusammenspiel dreier Komponenten: der Pumpe, dem Druckbehälter und der Drucksteuerung. Das Wasser aus dem Vorratsbehälter, kann z.B. eine Regenwasserzisterne sein oder ein eigener Brunnen, der von der Pumpe angesaugt wird. Im Druckausgleichsbehälter, einem geschlossenen Behälter, trennt eine Membran das Druckmedium, Gas oder Luft, vom Wasser. Die Drucksteuerung ist für das Ein- und Abschalten der Pumpe bei Druckveränderungen bei einer Wasserentnahme zuständig. Hier finden Sie einen guten Hauswasserwerk Test.

Die Pumpe

Für Hauswasserwerke werden entweder Kreiselpumpen oder Jet-Pumpen verwendet. Kreiselpumpen kommen als ein- oder mehrstufige Version zum Einsatz und bieten sich für Hauswasserwerke geradezu an, da sie sehr laufruhig arbeiten. Sie fördern das Wasser mittels Schwungkraft. Mit einem höheren Wirkungsgrad gegenüber anderen Pumpenarten können zusätzlich die Betriebskosten niedrig gehalten werden.
Hochwertige Pumpen verfügen über eine Trockenlaufsicherung, welche mittels in den Vorratstank gehängter Elektroden einen zu niedrigen Wasserstand melden und ein Abschalten der Pumpe bewirken. Läuft die Pumpe trocken, kann sie durch Überhitzung erhebliche Schäden davontragen.

Zudem sollte eine hochwertige Pumpe über ein Rückschlagventil verfügen, welches einen Rückfluss des Wassers aus der Leitung in den Vorratstank verhindert. Qualitativ gute Pumpen mit langer Lebensdauer sind aus Edelstahl, Chrom-Nickel-Stahl und Stahlguss hergestellt.

Der Druckbehälter mit Druckschalter

Der Druckbehälter ist für den Aufbau des benötigten Wasserdrucks zuständig. Er ist herstellerseitig mit Luft oder einem Gas wie z.B. Stickstoff gefüllt. Alle Druckbehälter werden mit voreingestellten Drücken geliefert. Ist dieser voreingestellte Wert erreicht, schaltet die Pumpe automatisch ab. Wird an einer der Abnahmestellen Wasser aus dem Kreislauf entnommen, kann das Gas sich wieder ausdehnen, der Druck sinkt.

Ist der eingestellte Mindestwert erreicht, schaltet sich die Pumpe automatisch wieder ein. Das bedeutet, dass bei geringer Wasserentnahme die Pumpe noch nicht arbeiten muss, da der Mindestwert nicht erreicht wird. Somit kann der Druckbehälter auch als kostensparender Vorratsbehälter angesehen werden. Zur Kontrolle des aktuellen Druckes verfügen die meisten Hauswasserwerke über ein integriertes Manometer.

Der Druckschalter überwacht den Stand des Druckes im Druckbehälter. Er meldet den auf den Mindestwert abgesunkenen Förderdruck an die Pumpe und löst damit das Einschalten der Pumpe aus. Nach dem Erreichen des Höchstwertes sorgt der Druckschalter dann wiederum für das Abschalten der Pumpe.

Betriebsort des Hauswasserwerkes

Da die meisten Hauswasserwerke über einen ergonomischen Tragegriff verfügen, können sie als mobile Geräte genutzt oder an einem dafür bestimmten Platz fest installiert werden. Sollte die Strecke zum Garten beispielsweise zu lang sein, kann das Gerät schnell und einfach aus dem Kreislauf entfernt und im Garten neu platziert werden. Empfehlenswert, weil schonender ist es aber, einen Betriebsort zu finden, der allen Ansprüchen gerecht wird und das Gerät dort fest zu installieren. Rostfreie Schläuche erhöhen die Qualität des Wassers. Sollte das Hauswasserwerk für Trinkwasserqualität geeignet sein, z. B. mit einer lebensmittelechten Membran ausgerüstet, müssen auch die Schläuche dieser Qualität standhalten.

Sicherheit und rechtliche Normen

Normalerweise sind alle Druckbehälter werksseitig geprüft und für einen maximalen Betriebsdruck gekennzeichnet und zugelassen. Sollte trotzdem eine Anlage einen um mehr als 10% höheren Druck aufbauen können, muss zwingend ein Überdruckventil integriert sein, welches den Überdruck in die Atmosphäre oder eine Sammelleitung entweichen lässt. Nur so können Schäden am Druckbehälter sowie Unfälle vermieden oder zumindest minimiert werden.

Einige Hauswasserwerke sind aufgrund einer lebensmittelechten Membran für die Trinkwassergewinnung geeignet. In diesem Fall muss das Hauswasserwerk nach den gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserversorgung in Bezug auf die Wasserqualität überwacht werden.

Welche Arten von Hauswasserwerken gibt es?

Um die Wasserendabrechnung möglichst gering zu halten, lohnt es sich, das Regenwasser in einer Zisterne aufzufangen und mit einem Hauswasserwerk in die Brauchwasserversorgung des Hauses einzuspeisen. Damit spart man sich das teure Trinkwasser zumindest bei der Toilettenspülung, der Waschmaschine sowie der Gartenbewässerung.

Der Kauf eines Hauswasserwerkes ist zudem davon abhängig, ob das Wasser aus einer Regenwasserzisterne oder einem Brunnen entnommen wird. Die physikalische Seite eines Hauswasserwerkes erlaubt nur eine maximale Ansaughöhe von 8 Metern. Liegt die Wasseroberfläche des Brunnens oder auch der Zisterne bei 8 m, ist ein Hauswasserwerk nicht geeignet. Für den Fall einer so tief liegenden Wasseroberfläche muss eine Tiefbrunnenpumpe eingesetzt werden.

Des Weiteren muss die Leistung sowie die Förderhöhe des Gerätes beachtet werden. Ist z. B. ein großes Grundstück zu bewässern, müssen lange Schlauchwege verlegt werden. Um den entsprechend hohen Wasserdruck zu erhalten, sollte das Hauswasserwerk in seiner Leistung entsprechend dimensioniert sein.

Welche Funktionen sind bei einem Hauswasserwerk wichtig?

Auch das ist eine Frage, die man nicht pauschal beantworten kann, da die wichtigen Funktionen immer von der Erwartungshaltung eines jeden abhängig sind.

Um die Wichtigkeit bestimmter Funktionen zu bestimmen, muss man sich fragen, wozu das Hauswasserwerk dienen soll.
Es ist letztendlich nur von Bedeutung, dass das Gerät seinen Zweck erfüllt, dabei günstig eingekauft werden kann und eine lange Lebensdauer vorweist, damit es sich amortisiert.

Wichtige Funktionen der Pumpe

Prinzipiell ist ein Hauswasserwerk dazu konzipiert, Wasser aus einem Reservoir zu pumpen und unter einem voreingestellten Druck in das Brauchwassersystem einzuspeisen. Dabei kommt es darauf an, dass die Pumpe so energiesparend und verschleißarm wie möglich arbeitet.

Also benötigt sie eine automatische Druckregelung, welche für eine geringe Schalthäufigkeit sorgt. Für geringen Verschleiß sorgen hochwertige Materialien wie Edelstahl oder Chrom-Nickel-Stahl. Auch ein entsprechend dimensionierter Vorfilter auf der Saugseite sorgt für verringerten Verschleiß, da Sand und andere Verschmutzungen nicht in den Pumpenkreislauf gelangen können.

Mit einer Funktion wie dem Umwälzen von Wasser kann das Hauswasserwerk auch als Teichpumpe oder Pool-Pumpe genutzt werden. Dazu muss darauf geachtet werden, dass es ein Gerät ist, welches sich auch für den mobilen Einsatz eignet. Das bedeutet, es muss einfach zu deinstallieren und wieder aufzubauen sein und sollte mit wenig Gewicht über einen Tragegriff verfügen.

Die Förderleistung eines Hauswasserwerkes ist ebenfalls eine rein individuelle Angelegenheit. Man muss sich fragen, was das Gerät leisten soll. Die verschiedenen Modelle der Hauswasserwerke sind mit unterschiedlichen Nennleistungen ausgestattet, welche im Endeffekt auch für die Förderleistung verantwortlich sind. Ein Hauswasserwerk mit geringer Nennleistung, die Werte liegen zwischen rund 600 und 1.500 Watt, schafft ca. 2.800 Liter in der Minute. Das reicht für die Brauchwasserversorgung im Haus (Toilette, Waschmaschine) und einen Gartenschlauch.

Soll aber ein weitläufiges Grundstück mit großen Rasenflächen bewässert werden, sollte das Gerät schon über eine hohe Nennleistung mit einer Fördermenge über 5.000 Litern in der Stunde verfügen. Werden z. B. 4 Berieselungsanlagen in größeren Abständen aufgestellt, sind auch die Schlauchwege recht lang. In diesem Falle wird eine hohe Fördermenge mit einem entsprechend großen Druckkessel und ausreichend Druck nötig.

Hauswasserwerk kaufen: Was kostet ein Hauswasserwerk?

Immer mehr Menschen in Deutschland versuchen, mit einem Hauswasserwerk Kosten bei der Wasserversorgung einzusparen. Die Investitionen für den Leitungsausbau fallen im Prinzip gar nicht ins Gewicht, das verwendete Wasser, Regen- oder Brunnenwasser, ist kostenlos. Einzige wirkliche Investition ist das Hauswasserwerk. Hier aber steht die Preisschere weit offen.

Die Kosten eines Hauswasserwerkes sind immer abhängig von seiner Ausstattung. Darin liegen die größten Unterschiede und jeder Verbraucher muss zuerst die Frage klären, wozu das Hauswasserwerk dienen soll und welche Ausstattung benötigt wird. Die Preise für Hauswasserwerke beginnen bei knapp unter 130 CHF und sind natürlich nach oben hin offen.

Kauf im Internet

Dem Kauf im Fachhandel steht der bequemere Kauf im Internet gegenüber. Der Vergleich der Hauswasserwerke findet in den meisten Fällen im Internet statt. Hat ein Interessent sich für einige Modelle, welche seinen Ansprüchen entsprechen, entschieden, kann er direkt von zu Hause die verschiedenen Verkaufsseiten der Online-Händler aufrufen und sich informieren.

Dort findet er eines seiner favorisierten Geräte sicher mit einem Angebotspreis, der sich gegenüber dem Fachhandelspreis um 20% oder mehr unterscheiden kann.

Ein weiterer Vorteil eines Online-Kaufes ist die breite Auswahl. Sind bei einem Fachhändler nur einige Modelle verfügbar, bietet das Internet mit den Unmengen an Online-Händlern die ganze Bandbreite der Hauswasserwerke an.

Verfechter des Fachhandels werden wieder die persönliche Ansprache ins Feld führen. Die bekommt man aber im Internet ebenfalls, wenn auch nicht von Angesicht zu Angesicht. Auch hier steht dem Käufer geschultes und fachkundiges Personal zur Verfügung, mit welchem per E-Mail-Kontakt und/oder Fax kommuniziert werden kann.

Im Fachhandel kann das gekaufte Gerät sofort mitgenommen werden, das Internet hat Lieferzeiten zwischen 1 und 5 Tagen, je nach Lagerverfügbarkeit. Bestellt man im Internet, hat man während der Zeit bis zur Zustellung der Ware die Gelegenheit, alle Vorrichtungen für den späteren Betrieb des Hauswasserwerkes zu installieren.

Ein weiterer Vorteil des Internet-Kaufes ist die kostenlose Lieferung durch den Lieferservice des jeweiligen Onlinehändlers. In diesem Falle bekommt man das recht schwere Paket bis zum Betriebsort transportiert und muss es nicht selber tragen.

Wer nicht die normale Lieferzeit abwarten möchte, kann bei einigen der einschlägigen Online-Händler gegen einen geringen Aufpreis zudem einen 24-Stunden-Lieferservice in Anspruch nehmen. Die Gewährleistung bzw. die Garantiefristen unterliegen den gesetzlichen Regelungen. Aus diesem Grunde bestehen keine Unterschiede zwischen einem Kauf bei einem Online-Händler oder dem Fachhandel.

Bei einem Vergleich zwischen Kauf im Internet oder Kauf im Fachhandel hat das Internet immer die Nase vorn. Wer ein Hauswasserwerk erwerben möchte, macht das, weil er Kosten einsparen möchte. Mit dem Kauf im Internet kann zusätzlich gespart werden, da dort vermehrt für alle möglichen Geräte Angebote zu finden sind.

Hinzu kommt, dass der gesamte Kaufvorgang vom Einholen von Information über den Vergleich bis zum Kauf alles bequem von zu Hause erledigt werden kann. Ein weiterer Aspekt, der für das Internet spricht, ist die kostenlose Lieferung nach kurzer Lieferzeit bis vor Ort.

Was man über Hauswasserwerke wissen sollte

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